|
|
Was bedeutet Fairer Handel?
Die Lebensmittel, die Sie auf Ihrem Frühstückstisch zu Hause
vorfinden – Kaffee, Tee, Honig, Bananen, Orangensaft, Kakao – haben
einen langen Weg hinter sich.
Trotzdem sind die Endprodukte hier sehr billig, und das hat seinen
Preis:
Viele Menschen in den Anbauländern arbeiten unter unwürdigen Bedingungen
und erhalten für ihre Arbeit keinen gerechten Lohn oder für ihre
Ernteerträge so niedrige Preise, dass sie nicht einmal die
Produktionskosten decken können. Die Existenz unzähliger Kleinbauern und
Arbeiterfamilien ist bedroht.
Für sie setzt sich der Faire Handel ein. Er ist eine
Handelspartnerschaft, die dazu beiträgt, die Arbeits- und
Lebensbedingungen benachteiligter kleinbäuerlicher Familien, Handwerker
und Plantagenarbeiter zu verbessern.
Wie funktioniert der Faire Handel?
Importorganisationen, die den Prinzipien des Fairen Handels folgen,
kaufen von Kleinbauern-Zusammenschlüssen oder Unternehmen mit sozialer
und ökologischer Verantwortung in den so genannten Entwicklungsländern
Produkte, die dann in Europa verkauft werden.
Das geschieht nach partnerschaftlichen Prinzipien, wie zum Beispiel
durch langfristige Handelsbeziehungen und Möglichkeiten der
Vorfinanzierung, die den Partnern im Süden Planungssicherheit bieten.
Die höheren Preise, die im Fairen Handel gezahlt werden, sichern ein
ausreichendes Einkommen für die Produzenten und Arbeiter und tragen zu
einer Verbesserung der Lebensbedingungen bei.
So können beispielsweise ihre Kinder zur Schule gehen. Bildungs- und
Gesundheitsprojekte können gemeinsam aufgebaut werden. Insgesamt
ermöglicht der Faire Handel den Menschen in die Zukunft zu investieren.
|